Mario Trifunovic

Zagreb ist langweilig? Nein.

Der Wind zieht durch die geöffneten Fenster der Trams, die durch die Straßen Zagrebs flitzen um am Ban-Jelačić-Platz zu halten, an dem sich zu jeder Tageszeit eine kunterbunte Mischung vieler Menschen aufhalten. Die einen warten auf die Trams, die zu den verschiedensten Ecken Zagrebs fahren. Die anderen spazieren durch die Ilica, eine der bekanntesten Straßen in Zagreb, die besonders zu den Abendstunden in bunten Lichtern der Läden aufgeht. Die Trams sind fast zu jeder Uhrzeit dicht gefüllt, ebenso die die Cafés, egal ob in der Nähe des Ban-Jelačić-Platzes, beim Kapitol in der Nähe der Kathedrale, am Cvjetni Trg (Flower Square) oder in der Tkalčićeva, wo die meisten Cafés und Bars angesiedelt sind. Livemusik gibt es hier auch unter der Woche.

Das ist in kurzer Beschreibung die Number One Destination Europas 2017. Nein, es ist nicht Wien. Nicht Paris oder Berlin. Es ist Zagreb. Willkommen in #Kroatien.

Die kunterbunte Ilica.

Wenn eine Journalistin Zagreb als langweiligste Stadt bezeichnet, dann ist das legitim, weil man über Geschmäcker nicht streitet. Jeder sieht die Dinge nun mal anders. Aber dennoch muss ich reagieren. Und das nicht, weil da jemand gegen meine Lieblingsstadt pöbelt, sondern weil Zagreb einfach mal sowas von nicht langweilig ist.

Loneyplanet nennt Zagreb auch dieses Jahr die Number One Destination in Europe. Eine Besonderheit ist der Advent, was auch die Statistik zeigt. Im Dezember 2016 gab es 137.000 Übernachtungen allein in Zagreb. In der Gesamtstatistik verzeichnet man zu dieser Zeit (Dezember) 198.962 Übernachtungen in Kroatien, 32.429 in Italien, 19.613 in Deutschland und 12.450 in den Vereinigten Staaten von Amerika.

Nun aber einige visuelle Impressionen der Stadt durch “meine Augen”…

Romantik in der Nähe der Avenue Mall in Zagreb. Wer’s mag. “Gott gab seinen Engeln Flügel, nur dir nicht, weil er nicht wollte das der schönste davonfliegt.”

Feuerwerksfestival beim Bundek.

Die Kathedrale von Zagreb (Katedrala Uznesenja Blažene Djevice Marije i svetih Stjepana i Ladislava – „Kathedrale der Himmelfahrt der seligen Jungfrau Maria und der heiligen Stephan und Ladislaus“) in der kroatischen Hauptstadt Zagreb zählt mit ihren beiden weit sichtbaren Türmen zu den höchsten Gebäuden Kroatiens und zum nationalen Kulturgut. Sie ist die Bischofskirche des Erzbistums Zagreb.

Nochmal Ilica. Samstags ist shopping angesagt.

Wie wärs mit ‘ner Fahrradtour durch Zagreb?

Kroatisches Nationaltheater in Zagreb. Dort traten folgende international bekannte Künstler auf: Franz Liszt, Sarah Bernhardt, Franz Lehár, Richard Strauss, Gérard Philipe, Vivien Leigh, Laurence Olivier, Jean-Louis Barrault, Peter Brook, Mario del Monaco und viele andere.

Die Architektur beeindruckt.

Einer von vielen Parks. Zrinjevac.

Herbst im Maksimir Park.

Der Ban-Jelačić-Platz (Trg bana Josipa Jelačića) ist der zentrale Platz Zagrebs und wurde nach Ban Josip Jelačić benannt.

Herbst in Zagreb.

Ein Blick auf die Straßen Zagrebs von der Strossmeyer Promenade. Wird von vielen als die romantischste Promenade Zagrebs bezeichnet. Strossmeyer war übrigens ein katholischer Bischof und Theologe sowie ein einflussreicher kroatischer Politiker in der Österreich-Ungarischen Monarchie.

Die St.-Markus-Kirche (Crkva sv. Marka) in Zagreb.

Der Ban-Jelačić-Platz.

Erholung am Jarun-See im gleichnamigen Stadtteil im Südwesten Zagrebs. Bild ist nach einer Fahrradtour durch Stadt und Parks entstanden.

Nochmal Jarun. Zusammen mit einem südwestlich bis zur Save anschließenden Waldstück bildet er einen 235 Hektar großen Freizeit- und Sport-Park.

Samstag ist Shoppingday im Arena Einkaufszentrum, 62.000 m² für 200 Geschäfte. Die Halle nebenan ist für Sport- und Kulturveranstaltungen, ebenso aber für feierliche Anlässe vorgesehen.

Ob Museen, Kino, Cafés, Bars, Livemusik oder sonstige kulturelle Veranstaltungen – Zagreb hat für jeden etwas und ist nicht einfach so zur Number One Destination in Europa gewählt worden. Was die visuellen Impressionen angeht: es gäbe da noch viel mehr zu zeigen, aber das dann für einen weiteren Artikel in der Zukunft.

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